Berlin, 30.04.2025 – Lange hat es gedauert, aus Sicht mancher zu lange endlich ein Digitalministerium auf Bundesebene in Deutschland zu etablieren. Doch der positive Blick nach vorne ist wichtiger als der Blick in die Historie des Versuches einem der wichtigsten Metatrends, der Digitalisierung in all ihren Facetten – auch auf nationaler politischer Ebene die notwendige Gravitas zu verleihen. Allein das Überthema „Künstliche Intelligenz“ mit den daran anknüpfenden Herausforderungen im Bereich der Daten(regulierung), der Ausbildung von benötigten Expertinnen und Experten und notwendiger eigener Technologieentwicklungen sowie der damit verbundenen Notwendigkeit digitale Souveränität im europäischen Kontext massiv zu forcieren, sind Anlass genug.
Ebenso gilt es den Staat moderner, schlanker und leistungsfähiger in einem umfänglichen digitalen Transformationsprozess abgestimmt zu gestalten, ohne dabei die Menschen zu vergessen. Dies sind Herkulesaufgaben, die Kompetenz, Passion und Durchhaltevermögen sich auch gegen Widerstände durchzusetzen, erfordern.
In einem Satz formulierte es der Co-Sprecher Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow:
„In der mobilen Post-PC-Ära muss Europas größtes und leistungsstärkstes Land nicht nur Quantensprünge in der Staatsmodernisierung absolvieren, sondern darüber hinaus proaktiv in Quantencomputing investieren, um im Wettbewerb von Morgen bestehen zu können.“
Umso positiver bewertet es das #cnetz, dass mit Karsten Wildberger ein studierter Physiker, Unternehmensberater und sehr prominenter Wirtschaftsmanager als neuer designierter Minister gefunden werden konnte, der immer wieder in seinen beruflichen Stationen für eine dynamische Transformation erfolgreich stand und steht.
Besonders erfreut hat es uns, dass neben Juristen Philipp Amthor vor allem der studierte Wirtschaftswissenschaftler, ehemalige Unternehmer und langjährige renommierte CDU-Digital- und Wissenschaftspolitiker Thomas Jarzombek, Gründer und langjähriger Co-Sprecher des #cnetz, zum parlamentarischen Staatssekretär im BMDS vorgeschlagen wurde. Mit seinem Wissen über die Digitalisierung in nahezu allen wesentlichen Bereichen, seiner Kenntnis der Start Up Szene, seinem Verständnis von agilen Prozessen sowie der Passion und Leidenschaft für die digitale Zukunft unseres Landes wissen wir, dass das BMDS wegweisend aufgestellt wurde. Das #cnetz gratuliert seinem Sprecher zu dieser herausragend wichtigen Rolle in der neuen Bundesregierung.
Allein die Kombination der Kompetenzen der Hausspitze insgesamt lässt vermuten, dass die seit Jahren durch die führenden Digitalpolitikerinnen des Landes geforderte Staatsmodernisierung, die Weiterentwicklung der digitalen Souveränität und der notwendige Transformationsschub innerhalb nahezu aller gesellschaftlichen Bereiche mit Nachdruck vorangetrieben wird.
Die Funktion des Querschnittsministeriums ist erkennbar und eine echte Erfolgsgeschichte kann dann entstehen, wenn es nun gelingt, dass diese Kernkompetenzen mit geeigneten Schnittstellen in den anderen Bundesministerin zu einem abgestimmten Zusammenspiel kommen. Wir wünschen dem Leitungsteam sowie dem neuen Haus großen Erfolg und werden – wenn gewünscht und gefordert – unseren Beitrag leisten, damit dieser sich einstellen kann.