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Das cnetz zieht eine erste Bilanz
Veröffentlicht am 08.05.12

Vor rund vier Wochen wurde im Berliner St. Oberholz das cnetz ins Leben gerufen. Am heutigen Tag zieht das cnetz eine erste Bilanz. Nachdem die Gründung wenige Tage später bekannt wurde, hätte das Echo nicht weiter reichen können – bis hin zum „most trending topic“ auf Twitter Deutschland. Mit Spannung und Skepsis wurde diskutiert, was das cnetz zur netzpolitischen Landschaft in Deutschland beitragen könne. Solle das cnetz das neue netzpolitische Mäntelchen der CDU sein oder gar eine neue Plattform für die „Netzskeptiker“ in der Union bieten?

Nachdem das cnetz sich nun bereits verschiedentlich zu diversen Themen geäußert hat, sollte schnell deutlich geworden sein, was das Ziel ist. Wir bringen Menschen zusammen, die sowohl netzaffin sind, als auch der Volkspartei CDU nahe stehen. Es geht uns darum, zu zeigen, dass das cnetz das Internet und die zunehmende Digitalisierung unserer Lebenswelt als eine positive Entwicklung begreift, die der Gesellschaft neue Möglichkeiten und Chancen bietet. Entscheidend ist für uns, sich aktiv mit diesen Prozessen auseinanderzusetzen und die gesellschaftliche Relevanz der Netzpolitik, als Querschnittsthema in allen Lebensbereichen, zu erkennen. Wir wollen uns daher an den sowohl in der Union als auch in der Öffentlichkeit stattfindenden Debatten konstruktiv beteiligen.

Inzwischen hat das cnetz 100 Mitglieder. Hinzu kommen viele Leute, die an einer Mitarbeit interessiert sind. In der Gründungsphase, in der wir uns immer noch befinden, gilt es darüber hinaus, viele organisatorische Fragen zu klären. Parallel dazu nimmt allerdings auch die inhaltiche Arbeit ihre Anfänge. Derzeit befinden sich verschiedene Tools zur gemeinsamen online-Arbeit im Test, es gilt Fragen der Organisation und grundlegenden Struktur zu klären – die erste Mitgliederversammlung ist ebenfalls bereits geplant. Ganz nebenbei: der Anteil hauptamtlicher Politiker im cnetz liegt derzeit bei 14,6 %. Die bösen Zungen, die im cnetz also lediglich einen Zusammenschluss von etablierten Politikern sehen, liegen schlichtweg falsch. Im Gegenteil: Wir freuen uns, Mitglieder aus allen gesellschaftlichen Bereichen im cnetz begrüßen zu können! Darunter auch ein Mitglied des CCC, Vertreter der Wissenschaft, Studenten und Schüler, Pädagogen – kurz: alle diejenigen, die sich auf dem Gebiet der Netzpolitik engagieren, dabei aber auch auf bürgerliche Werte nicht verzichten möchten.

Wir freuen uns über weitere neue Mitglieder. Wir freuen uns auf die Debatten und Diskussionen und darauf, einen Beitrag zu leisten, die Chancen des Internets für unsere Gesellschaft zu nutzen.

Wir sind das cnetz.